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23.10.2022 | (rsn) – Wie Fem van Empel (Pauwels Sauzen – Bingoal) bei den Frauen hat ihr Teamkollege Eli Iserbyt in Tabor bei den Männern seine weiße Weste behalten und auch das dritte Weltcuprennen der Saison gewonnen. Nach drei Vierteln des Rennens setzte sich der Belgier ab, der schließlich fünf Sekunden vor Lars van der Haar (Baloise – Trek Lions) ins Ziel kam. Dritter wurde Michael Vanthourenhout (Pauwels Sauzen – Bingoal) vor Laurens Sweeck (Crelan – Fristads) und Quinten Hermans (Tormans CX). Mit seinem vierten Saisonsieg baute Iserbyt seine Weltcupführung aus.
Nachdem er bei den letzten drei Austragungen jeweils Dritter geworden war, eroberte Iserbyt am Sonntag in Tabor erstmals das oberste Treppchen. “Tabor ist ein wenig mein Angstkurs und ich freue mich, ihn heute bezwungen zu haben“, meine der Flame im Ziel-Interview. Nach 25,75 Kilometern feierte er seinen insgesamt 14. Weltcup-Sieg. “Ich bin müde und glücklich. Ich musste alles geben, denn der Jetlag hat mir zu schaffen gemacht“, so der 25-Jährige, der auch die beiden Weltcup-Rennen in den USA für sich entschied.
Nach drei Siegen in Folge ist Iserbyt seinen Kontrahenten in der Weltcup-Gesamtwertung weit enteilt. “Bei den nächsten drei Weltcups werde ich wegen der Europameisterschaft vor allem meine Kräfte schonen“, blickte der Belgier auf die EM in Namur am 6. November voraus.
Bis zum Finale fuhr van der Haar meist am Hinterrad seiner Konkurrenten. Erst als Iserbyt zehn Sekunden weggefahren war, gab der Niederländer alles. “Er gewinnt, ich habe es versucht, aber nicht geschafft. Ich habe etwas zu spät reagiert und die Lücke nicht mehr schließen können“, resümierte er Utrechter.
Die sechs Rennen, die Pauwels Sauzen mit seinen beiden Topfahrern Iserbyt und Vanthourenhout bestritt, beendete das Team erfolgreich. “Es war ein sehr taktisches Rennen und ich denke wir haben es gut gemacht. Eli gewinnt und ich werde Dritter – es war wieder ein guter Tag für uns“, urteilte Vanthourenhout. “Bergauf war Eli der Stärkste. Er gewinnt und ich bin mit meinem dritten Platz zufrieden“, fügte er an.
Der älteste Teilnehmer im Rennen war Zdenek Stybar (Quick-Step Alpha Vinyl). Der 36-Jahrige bestritt seinen ersten Weltcup seit Dezember 2019 und kam jubelnd als 17. ins Ziel, womit er nach dem 16. Rang beim C2-Cross in Ardooie eine Leistungssteigerung zeigte.
Drei Jahr jünger als Stybar ist Marcel Meisen (Stevens). Damit wäre der Deutsche Meister der zweitälteste Teilnehmer in Tabor gewesen, aus noch unbekannten Gründen startete der 33-Jahrige allerdings nicht. So verteidigte nur Florian Hamm (RSV Garching) die deutschen Farben. Der 22-Jährige wurde 29..
Kevin Kuhn (Tormans CX) fuhr ein starkes Rennen und befand sich immer unter den besten Zehn. Der Schweizer Meister kam bei seinem ersten Einsatz außerhalb seines Heimatlandes in diesem Winter als Achter ins Ziel.
In der Gesamtwertung liegt Iserbyt mit der Maximalpunktzahl von 120 Zählern unangefochten in Führung. Zweiter ist mit 82 Punkte Sweeck, der elf Zähler mehr auf dem Konto hat als der dritte Vanthourenhout.
So lief das Rennen:
Die Anfangsphase des Rennens verlief ausgesprochen gemächlich. In der zweiten Runde fuhren noch 29 Fahrer zusammen. Im dritten von acht Umläufen drückte Iserbyt erstmals aufs Gas. Nur Sweeck, der allerdings nicht in Führung gehen wollte, konnte zuerst folgen; danach kamen fünf Fahrer zurück. Als weiter getrödelt wurde, wuchs das Feld zur Hälfte des Rennen sogar wieder auf 16 Fahrer an.
Dann aber griff Vanthourenhout hinter der Treppe an. Er löste sich einige Meter von Hermans, der alles gab, aber die Lücke nicht mehr schließen konnte. Als er sein Rad wechselte, war es an Sweeck, der aber ebenfalls zunächst scheiterte. Zusammen mit Hermans, Iserbyt und van der Haar bildete er die Verfolgergruppe.
Eingangs der 5. Runde konnte Sweeck den Rückstand zu Vanthourenhout doch überbrücken. So entstand ein Quintett, das sich allerdings nicht einig wurde, sodass auf der Zielgeraden eine große Gruppe Anschluss fand und 15 Fahrer zusammenfuhren.
Im 6. Umlauf lancierte Iserbyt seinen zweiten Angriff. Er setzte sich erneut einige Sekunden ab. Der weniger explosive Sweeck schien die Lücke wieder nicht schließen zu können. Kurz vor der Zielgerade erhöhte Sweeck das Tempo dann aber doch, Vanthourenhout bekam Probleme und van der Haar musste erstmals in den Roten Bereich gehen, um wieder zu Sweeck zu springen.
Doch die Bemühungen der Verfolger waren erfolglos. Iserbyt hatte zehn Sekunden zwischen sich und das wiedervereinigte Trio gelegt, als van der Haar angriff. Eingangs der Schlussrunde hatte der Niederländer noch acht Sekunden Rückstand auf den Führenden, Sweeck, Vanthourenhout und Hermans kämpften mit 25 Sekunden Rückstand um den letzten Podiumsplatz. Diesen Kampf entschied Vanthourenhout für sich. Er wurde weit hinter Iserbyt und van der haar Dritter.
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