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16.05.2023 | (rsn / ProCycling) - Zu Beginn der zweiten Rennhälfte zieht das Peloton von der Po-Ebene an die toskanische Küste. Das klingt nach einem Tag für die Sprinter. Im Prinzip ist er das auch, aber unterwegs sind dennoch 2.600 Höhenmeter zu bewältigen. Fast alle davon finden ich auf den ersten 125 Kilometern der Strecke.
Nach dem Start in Scandiano bewegt sich der Tross durch den nördlichen Teil des Apennin. Der höchste Punkt ist der Gipfel des Passo delle Radici (2. Kategorie), wo auch die Grenze zwischen den Regionen Emilia-Romagna und Toskana überschritten wird.
Auf dem Papier hat diese Etappe einige Ähnlichkeiten mit der 5. Etappe nach Salerno. Die Anzahl der Höhenmeter ist fast identisch. Der große Unterschied besteht darin, dass diese Etappe 25 Kilometer länger ist und die Sprinterteams etwa 70 Kilometer mehr Zeit haben, um die unvermeidliche Fluchtgruppe nach den Anstiegen rechtzeitig wieder einzuholen.
Allerdings müssen sie nach dem Ruhetag sofort auf der Hut sein und dürfen den Ausreißern nicht zu viel Vorsprung geben. Zwölf Kilometer vor dem Ziel wird Camaiore erreicht, und zwar auf demselben Boulevard wie beim Auftaktzeitfahren von Tirreno–Adriatico.
Startzeit: 12.05 Uhr
Zielzeit: 17.14 Uhr
Sprintwertungen:
Villa Minozzo (Kilometer 48,1)
Ponte a Moriano (Kilometer 154,1)
Bergwertungen:
Passo delle Radici (Kilometer 87,5, 2. Kategorie)
Monteperpoli (Kilometer 120,7, 4. Kategorie)
Das Streckenprofil der 10. Etappe
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