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Französin gewinnt Tre Valli Varesine

Kerbaol mit Solosieg im Dauerregen, Titelverteidigerin Lippert Dritte

Foto zu dem Text "Kerbaol mit Solosieg im Dauerregen, Titelverteidigerin Lippert Dritte"
Cédrine Kerbaol (Ceratizit – WNT) hat die 4. Ausgabe des Tre Valli Varesine Women´s Race gewonnen. | Foto: Cor Vos

08.10.2024  |  (rsn) – Cédrine Kerbaol (Ceratizit – WNT) hat im strömenden Regen die 4. Ausgabe des Tre Valli Varesine Women's Race (1.Pro) gewonnen. Die 23-jährige Französin setzte sich bei dem wegen extrem widrigen Bedingungen auf rund 102 Kilometer verkürzten Rennen rund um Varese als Solistin durch, nachdem sie Silvia Persico (UAE Team ADQ) im letzten Anstieg des Tages 3,5 Kilometer vor dem Ziel abgeschüttelt hatte.

Die Italienerin sicherte sich zwölf Sekunden später im Sprintduell den zweiten Platz vor der Friedrichshafenerin Liane Lippert (Movistar), die sich nach ihrem Vorjahressieg trotz einer erneut starken Vorstellung diesmal mit Rang drei zufrieden geben musste.

Aus der nächsten Verfolgerinnengruppe heraus wurde Persicos Teamkollegin Eleonora Gasparrini mit 41 Sekunden Rückstand Vierte vor Kerbaols Landsfrauen Juliette Labous (dsm-firmenich - PostNL) und Julie Bego (Cofids).

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So lief Tre Valli Varesine der Frauen:

Wegen wegen sintflutartiger Regenfälle in der Region wurde das Rennen um 35 Kilometer verkürzt und ausschließlich auf dem 16 Kilometer langen Rundkurs mit den beiden Anstiegen Salita dei Ronchi und Montello ausgetragen.

Die 26-jährige Lippert war in einer ersten Ausreißergruppe dabei, die sich früh absetzte, dann aber nach einigen Kilometern wieder eingefangen wurde. Besser sah es für eine siebenköpfige Gruppe aus, die sich im Dauerregen knapp eine Minute Vorsprung erarbeiten konnte, ehe eingangs der dritten Runde der Zusammenschluss unmittelbar bevorzustehen schien.

Doch Lipperts Teamkollegin Mareile Meijering und Persico, Ruth Edwards (Human Powered Health), Flora Perkins (Fenix – Deceuninck), Francesca Barale (Team dsm-firmenich – PostNL), Joscelin Lowden (Uno-X Mobility) und Monica Trinca Colonel (Bepink – Bongioanni) behaupteten sich an der Spitze und bauten ihren Vorsprung auf deutlich über eine Minute aus.

Da zunächst Jayco – AlUla und danach dsm-firmenich im klein gewordenen Feld nicht nachließen, schrumpfte der Abstand auf der vorletzten Runde schnell zusammen, ehe Lippert 20 Kilometer vor dem Ziel mit weiteren Begleiterinnen zur Spitze aufschließen konnte. Aus der schließlich wieder mehr als 20 Fahrerinnen umfassenden Gruppe löste sich eingangs der Schlussrunde Bego, woraufhin Lippert und Labous zur Ausreißerin vorsprangen.

Kurz darauf änderte sich die Konstellation an der Spitze aber erneut, als nämlich, von den Kameras nicht eingefangen, Persico gemeinsam mit Kerbaoldavonzog. In letzten Salita-die-Ronchi-Anstieg schüttelte die Gewinnerin der 6. Etappe der diesjährigen Tour de France Femmes gut drei Kilometer kurz vor dem Ziel ihre Begleiterin ab. Zeitgleich attackierte Lippert aus der Verfolgerinnengruppe heraus und jagte mit Persico im Schlepptau die Solistin, die sich aber ihren fünften Saisonsieg nicht mehr nehmen ließ.

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